Einen interessanten Bericht nach Beendigung der Vorrunde der 3. Bundesliga Nord der Damen haben wir nachfolgend in Ausschnitten dargestellt. Den kompletten Bericht findet ihr hier!

Spannender Kampf um den Meistertitel / Fünf Mannschaften in Abstiegsgefahr

Nord: TTC GW Staffel 1953 oder Torpedo Göttingen?

 Frankfurt am Main. Im Rennen um die Meisterschaft in der 3. Damen-Bundesliga Nord zeichnet sich nach dem Ende der Hinrunde ein spannender Dreikampf ab. Der TTC GW Staffel 1953, Torpedo Göttingen und Hannover 96 sind im Vorderfeld der Tabelle zu finden. Die Teams trennen voneinander nur drei Punkte. Große Spannung verspricht auch das Rennen um den Klassenerhalt. Fünf Mannschaften müssen sich noch Sorgen machen. Der SV DJK Holzbüttgen und die Kasseler Spvgg. Auedamm besitzen aktuell die schlechtesten Karten.

TTC GW Staffel und Torpedo Göttingen haben zur Saisonhalbzeit noch kein Spiel verloren

„Ich bin mit der Hinrunde sehr zufrieden“, sagt Andre Tamoschus, Betreuer des TTC GW Staffel 1953, bei einem Blick auf die Halbzeit-Tabelle. Nach acht Siegen gaben die Grün-Weißen erst im letzten Hinrundenspiel beim 5:5-Unentschieden gegen den aktuell ärgsten Verfolger Torpedo Göttingen den bislang einzigen Punkt ab. „Dass wir Tabellenführer sind und noch kein Spiel verloren haben, ist nicht selbstverständlich. Schließlich haben wir mit vielen Verletzungen zu kämpfen gehabt.“ Dass am Ende der ersten Serie trotzdem der Herbstmeistertitel steht, sei auch auf den „großen und ausgeglichenen Kader“ zurückzuführen. Wenling Tan-Monfardini hat noch keines ihrer 17 Einzel verloren. „Sie ist die erhoffte Spitzenspielerin.“ Der Neuzugang habe lediglich gegen Katsiaryna Baravok (VfL Kellinghusen) gewackelt und nach einem anfänglichen 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 gewonnen. „Ansonsten war sie unantastbar“, so der Betreuer. In den übrigen 16 Begegnungen verlor Tan-Monfardini schließlich nur sieben Sätze. Während Andre Tamoschus vor der Saison als Ziel ausgegeben hatte, „um den Titel mitspielen zu wollen“, wurde die Vorgabe für die noch verbleibenden neun Partien konkretisiert. „Wir wollen den Titel!“ Die Spitzenspiele gegen Torpedo Göttingen und Hannover 96 werden in Staffel ausgetragen. „Wir setzen auf unsere Fans und auf unsere Heimstärke. Schließlich haben wir in eigener Halle seit zwei Jahren kein Spiel mehr verloren.“

Neben dem TTC GW Staffel 1953 ist auch Torpedo Göttingen noch ungeschlagen. Allerdings gab der Tabellenzweite vor dem Remis gegen den Liga-Primus bereits gegen den Tabellenachten Borussia Düsseldorf einen Zähler ab. „Der ausgezeichnete Teamgeist hat dazu geführt, dass sich die Mannschaft sehr stark präsentiert hat“, freut sich Teamsprecher Jan Holzendorf und bezeichnete die Punkteteilung gegen Staffel als „größte Überraschung“. Da sich aufgrund des Rückstandes von lediglich einem Zähler nun die Möglichkeit bietet, um den Aufstieg mitzuspielen, „möchten wir dies auch versuchen“.

Als Tabellendritter darf sich auch Hannover 96 noch Chancen auf den Titel ausrechnen. Die beiden Duelle mit dem TTC GW Staffel 1953 (2:6) und Torpedo Göttingen (4:6) wurden jedoch verloren. „Die erste Serie verlief erwartungsgemäß“, sagt Team-Manager Marko Heuer und verspricht, „dass wir in der Rückrunde einen Angriff auf Platz zwei unternehmen werden. Dafür müssen wir aber die starke Mannschaft aus Göttingen bezwingen.“ Spitzenspielerin Katerina Cechova überzeugte mit einer 13:3-Bilanz.

Mit dem SC Niestetal (10:8 Punkte) und dem VfL Kellinghusen (9:9) befinden sich lediglich zwei Klubs im Mittelfeld der Tabelle. Dass der Aufsteiger aus Niestetal den vierten Rang einnimmt, liegt unter anderem auch an den starken Leistungen von Topspielerin Airi Avameri, die 17 ihrer 18 Einzel gewann und nur gegen Wenling Tan-Monfardini das Nachsehen hatte. „Mit zehn Punkten zur Halbzeit hatten wir nicht gerechnet“, gibt SCN-Betreuer Uli Kempe ehrlich zu. Andreas Wagner, Mannschaftsführer aus Kellinghusen, verrät, „dass wir mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden bis sehr zufrieden sind“. Die komplette Mannschaft sei in der Liga angekommen. „Die einen etwas früher, die anderen etwas später“, so Wagner mit einem Augenzwinkern. Besonders die Doppel-Bilanz (12:6) des Neulings sticht heraus. Auswärts, dreimal wurde bislang in der Fremde gespielt, ist der Tabellenfünfte bislang noch ohne Punktgewinn. „Dies hoffen wir ändern zu können.“

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