Vereinsinterne Turniere zum Jahresende 08
Schon fast zur Tradition geworden, fanden auch zum Jahresende 2008 einige Veranstaltungen unter dem Motto Sport, Spiel und Spaß im Gemeinschaftshaus statt.







Den Anfang machten am 20.12 die TTC Hobbyzocker, die ihre 2. Pokervereinsmeisterschaft in Angriff nahmen.12 Pokerverrückte – darunter die komplette Oberligamannschaft der Herren – kämpften knapp 5 Stunden um den Sieg. Erstmals dabei auch Spitzenspieler Ronny Zwick, der aber der fehlenden Praxis Tribut zollen und als Erster die Segel streichen musste. Bis der Finaltisch komplett war, folgten Christian Schmitt, Marcel Becker und Raphael Trost.
Nacheinander legten dann auch Stefan Greipel, Frank Tannert und Christian Kisyna – der lange Zeit als Chipleader dominierend einem Handyruf folgend in 3 Händen seine Chips verblasen hatte - die Karten aus der Hand. Als letzter vor den Preisrängen musste Titelverteidiger Jürgen Kannenberg den Tisch verlassen. Den Titel gewannAndre Tamoschus, der sich nach Erreichen der selbst gesetzten Zeitgrenze gegen 2.30 Uhr mit der besseren Starthand ohne Treffer gegen Heinz Bremser durchsetzte. Andreas Nasdalak und Thomas Knossalla landeten auf den Plätzen. Es gab wieder jede Menge glückliche Treffer auf dem „River“, Red Bull mit „klarem Wasser“ war das Lieblingsgetränk und im Anschluss sollen einige Unverwüstlichen noch lange in der Nachtschicht abgetanzt haben.
Es waren schon recht ungewohnte Geräusche für heutige Spielerohren, die da durch die Halle schallten. Gleich an 8 Tischen ein „Geklacker“, wie es in den 50ziger Jahren des alten Jahrtausends die Regel gewesen sein muss. Die aktive TTC-Gemeinde versuchte nach längerer Pause wieder einmal bei einem Brettchen-Turnier die Allroundfähigkeiten zu testen.
Alle spielten mit einem identischen Noppenm odell, das der Veranstalter zur Verfügung gestellt hatte. Von den 22 Akteuren wurden durchaus Spiele auf hohem Niveau geboten und es war bemerkenswert, dass fast alle Oberligaspieler - trotz manchmal erheblicher Vorgabe -die Vorrunde überstanden. Letztlich konnte sich noch einmal die „Materialerfahrung“ von HB gegen die jungen Wilden behaupten. Im nächsten Jahr will der diesmal früh gescheiterte JR, dann wieder mit dem Aldi-Brettchen, seinen Titel aus dem Jahr 07 verteidigen
Viertelfinale:
Halbfinale:
Knossalla - Greipel 3:0 Bremser - Knossalla 3:0
Bremser - Feldmann 3:1
Trost - Kisyna 3:2 Trost - Tamoschus 3:2
Tamoschus - Rompel 3:1
Endspiel: Bremser - Trost 3:0
Das Kreuzchen-Doppelturnier fand diesmal 20 Liebhaber, eine einen reibungslosen Ablauf garantierende übersichtliche Teilnehmerzahl. Leider fand sich mit Jacky Feigen nur eine weibliche Doppelspielerin. Nach 10 Runden mit wechselnden Doppelpartnern, jede Runde wurde über einen Satz bis 21 gespielt und die Partner aus zwei Gruppen jeweils neu zugelost, ergab sich dieses mal folgende Reihenfolge. Mit 8 von 10 möglichen Siegen landete Heinz Bremser auf dem Spitzenplatz, 4 Akteure erspielten sich jeweils 7 Siege und mussten in einem Entscheidungsspiel die weitere Reihenfolge ermitteln. Gemeinsame Zweite wurden Hans Goldammer und Thomas Schuh mit einem knappen Erfolg über Cornelius Dehm und Andre Tamoschus, die damit Platz 3 erreichten. Alle wurden mit der obligatorischen Flasche Sekt für ihr erfolgreiches Spiel entlohnt.
Am vorletzten Tag des Jahres trafen sich dann noch einmal 6 Oldies, um den Ü-65- Vereinsmeister zu ermitteln, eine Veranstaltung, die in ähnlichem Rahmen zuletzt 1996 stattgefunden hatte. In 2 Gruppen mit jeweils 3 Akteuren wurden die Halbfinalisten ermittelt. Es gab emotional und verbissen geführte Kämpfe, bei denen sich überraschend in Gruppe A Erwin Wieberneit mit 2 Fünfsatzsiegen mit jeweils zu 9 im Entscheidungssatz durchsetzte, während Klaus Krone in Gruppe B seiner Favoritenrolle gerecht wurde.
Gruppe A Gruppe B
1. Erwin Wieberneit 2:0 1. Klaus Krone 2:0
2. Hans Goldammer 1:1 2. Gerhard Monreal 1:1
3. Alfred Alisat 0:2 3. Roland Distler 0:2
Im Halbfinale musste Erwin erneut über die volle Distanz, ehe er Moni (masc.) nach 4:8 noch knapp im 5.Satz abfangen konnte, während Klaus den saunageschädigten Hans mit 3:1 bezwang.
Halbfinale: Finale:
Wieberneit - Monreal 3:2 Krone – Wieberneit 3:0
Krone – Goldammer 3:1 Spiel um Platz 3:
Goldammer – Monreal 3:0
Insgesamt tolle Spiele unserer Oldies, die ein Durchschnittsalter von 71 Jahren an die Tischen brachten. Beinahe hätte Gerhard, mit 81 ganze 10 Jahre älter als der Nächstälteste!, das Endspiel erreicht. Aber wie ich ihn kenne, wird er nächstes Jahr einen neuen Anlauf nehmen.


