Neuzugänge Saison 2012/2013 Teil 2

Mannschaften

Im zweiten Teil der Vorstellung unserer Neuzugänge steht Florian Ströher im Mittelpunkt.

Zum vollständigen Interview mit Florian:

Hallo Florian, ich bin froh, dass wir nun Zeit gefunden haben ein Interview zu führen.

Florian, du hast schon die Rückrunde mit uns trainiert und früh in der Rückrunde die Entscheidung getroffen nach Staffel zu wechseln. Was waren deine Beweggründe?

Es gab einige Gründe die mich zu dieser Entscheidung bewegt haben. Zunächst einmal sind die Leute in Staffel einfach super lieb und offen. Somit ist die Stimmung immer locker und gut. Außerdem stimmt das Training in Staffel, was mich auch in Zukunft hoffentlich weiter bringen wird und ich mich somit noch in Staffel verbessern kann. Ein weiterer Grund ist auch die Spielklasse und die Herausforderung gegen neue Gegner zu spielen um  mich in der Klasse etablieren zu müssen.

Du wechselst gemeinsam mit deinem Vater nach Staffel. Dein Bruder Sebastian hat sich entschieden weiter in Höhr zu spielen. Fällt der Abschied von Höhr nun besonders schwer?

Der Abschied in Höhr fällt mir natürlich nicht einfach, da ich in meinen sieben Jahre in diesem Verein viel Spaß hatte und einige Leute kennen gelernt habe, die mir auch ans Herz gewachsen sind. Somit blicke ich auch mit einem weinenden Auge zurück auf die Zeit, in der ich noch unter anderem mit meinem Vater und Bruder aufgeschlagen habe. Du hast auch vollkommen Recht, dass besonders der Abschied von meinem Bruder mir sehr schwer fällt, da wir auch in der kommenden Saison das Ziel verfolgt hatten in einer Mannschaft zu spielen. Trotzdem überwiegt die Freude nächste Saison in Staffel zu spielen.

In der Vorrunde hast du nur knapp positiv gespielt, während in der Rückrunde eine Bilanz von 12:5 zu Buche steht. Das Training in Staffel scheint langsam Früchte zu tragen.

Das Training in Staffel hat mich auf alle Fälle nach vorne gebracht. Besonders das Spielen von einzelnen Übungen im Training hat mir meine fehlende Sicherheit aus der Vorrunde wiedergebracht. Jedoch hat mir auch die schnelle Entscheidung des Wechsels nach Staffel geholfen. Denn durch diese Entscheidung entstand eine riesige Vorfreude auf die kommende Saison und hat mir den fehlenden Spaß am Sport zurückgebracht.

Dein Spielsystem kann man ja schon als unkonventionell bezeichnen. Außer deinem Vater spielen alle diesen Stil. Vom Vater könnt ihr das also nicht gelernt haben. Wer hat sich das von wem abgeschaut?

Haha gute Frage!! Also Basti ( mein Bruder ) hatte vor ca. sieben Jahren mit dem Spielen von Noppen angefangen und zunächst nur mich damit fasziniert und angesteckt. Ein Jahr später konnte auch Teresa diesem wunderschönen Spielsystem nicht widerstehen. ;)  Jedoch kann man nicht direkt sagen, dass sich einer vom Anderen die Spielweise mit den Noppen abgeschaut hat, da jeder von uns die Noppen individuell spielt. Im übrigen spielt nicht nur mein Vater sondern auch meine Mutter ein „normales TT“ also mit glatten Belägen.

Dass Pedant zur Rheinlandliga ist die Hessenliga. Du wirst voraussichtlich im hinteren Paarkreuz spielen.  Obwohl du die Spielklasse und deine Gegner nicht kennst, hast du dir schon ein Ziel gesetzt?

Ich möchte einfach mein bestes Tischtennis zeigen und mit meiner Leistung am Ende des Tages zufrieden sein. Was zum Schluss der Vorrunde dabei herausspringt wird sich dann zeigen. Außerdem ist mein Ziel während der Saison viel Spaß zu haben und mich in der ersten Mannschaft zu etablieren. 

Andre hat schon angekündigt dir jetzt das Tischtennis spielen beizubringen.  Vorfreude sieht anders aus, oder?

Ich bin immer offen für neue Sachen. Wenn Andre diese Herausforderung wirklich annehmen will, dann ist er herzlich willkommen, wobei ich nicht viel Hoffnung in diesem ,,Projekt“ sehe.  Es haben schon viele Leute versucht mich in irgendeiner Weise umzustellen und es hat nie etwas gebracht. Ich liebe und bleibe meinem Spielsystem eben treu.

Traust du der Mannschaft den direkten Wiederaufstieg zu?

Das kann ich nicht direkt sagen, da ich die Liga nicht kenne. Jedoch kenne ich unsere Stärken und weiß, dass wenn die Stimmung im Team gut ist und wir bei jedem Spiel unsere maximale Leistung bringen, es schwer wird uns zu schlagen. Somit sehe ich uns auf alle Fälle als Aufstiegskandidaten.

Vielen Dank für deine Zeit und viel Glück für die Saison.

Das Interview führte Andre Tamoschus.